Warum lassen mich meine Gedanken nicht schlafen? Mitten in der Nacht werde ich wach und die Gedanken kreisen. Ok Aufstehen, auch wenn es 4:00 Uhr ist. Ran an den PC und ein paar Gedanken aufgeschrieben. Hab ja bis 8;00 Uhr Zeit.

Ich schreib auch auf meiner Seite und nicht auf Facebook, Insta oder etc.weil ich keine Diskusion möchte. Das sind meine Gedanken und da muss mir keiner reinreden.

Was lässt mich nicht schlafen? Das hab ich noch nicht raus bekommen. Ein Versuch es aufzuschreiben kann ja nicht schaden. Sorgen macht mir die Zeit in der ich hier rein geraten bin. Mein Leben ist total klasse, ich hab alles, ich bekomme meistens das was ich will, es geht mir echt gut und ich hab auch Spass im Leben, nur ein paar kleinigkeiten lassen mich nicht schlafen. Zum einen das grosse Corona Thema. Warum muss gerade ich in so einer Welt leben? Es war doch alles so schön in den 90igern und 2000er, ja ich hatte Krebs, ja ich hatte kein Geld aber ich hatte ein tolles Leben. Natürlich auch dank meiner Oma, die alles für Ihren Enkel tat. Dieses Jahr ist sie mit 94 gestorben. Es war besser für sie. In der heutigen Zeit mag ich nicht einmal mehr Einkaufen gehen, weil ich genau weiss dass es wieder irgend ein Typ gibt, der mich “anpflaumen” muss, warum ich genau da gerade bin und was weiß ich z.B. keine Maske über der Nase habe. Beste Beispiel neulich beim Arzt. Meine Bianca (was meine liebste ist) und ich sitzen beim Arzt zur allgemeinen Kontrolle. Klar passen wir auf, das uns keiner zu nah kommt und dass wir beim Kontakt mit anderen Menschen einen Maulkorb tragen. Das man sich anstecken kann und ein Virus auch tötlich sein kann, wissen wir natürlich. Aber wir also fertig mit der Anmeldung, gehen in den Warteraum, Rieseig groß und relativ wenig Leute da, Fenster auf, schön in den Windzug gesetzt, alles gut, Maske runter gezogen, weil ja der nächste etwas 5m entfernt sitzt und ich sowieso nur aufs Handy nach unten schau. Atmen muss ich nunmal und ein Virus fliegt 5m zum nächsten Menschen? Was für ein Blödsinn, dann wäre die Maske auch Blödsinn, weil die Viren sich dann in der Maske halten, vermehren und aus den Ecken gekrochen zum nächsten “fliegen”. Was also für ein Schwachsinn? Na egal, Bianca wird aufgerufen und geht zu Arzt, ich sitze da und spiel am Handy, nichts ahnend das sich gerade ein Typ, etwa 25 bis 30 Jahre, sehr assoziales Verhalten, bei den Schwestern beschwert, von wegen keine Maske auf. Die Schwester ruft mich zu sich an den Tresen, ich steh auf, mach die Maske hoch und geh zum Tresen. Sie sagte: ohh Sie haben ja eine Maske? Ich weiß, sagte ich, Sie meinte, dann ist ja alles gut. Ok, ich setze mich wieder in den Warteraum, nahm die Maske etwas runter damit mein Handy mich erkennen kann. Plötzlich fängt dieser Typ an mich zu beleidigen, von wegen er wünscht mir den Tod an Corona und das ich wohl aus einer unteren Schicht komme und solche Aussagen. Hab Ihn dann noch mit “Halt die Fresse du Vollpfosten” betitelt und dann war es für mich ok, nein der Typ muss weiter rum wichsen. Ja es gibt eben solche Leute, die Wahrscheinlich sich den ganzen Tag beschweren wie scheisse es Ihnen geht und das ihm ja keiner Arbeit gibt und wen wird sie ja nicht richtig bezahlt und darum ist das Leben ja blöd. Am anderen Ende sagte dann ein Älterer Mann sowas wie: ja ohne Maske heute ist nicht toll. Damit hat der Vollpfosten sich auch noch gestärkt gefühlt und musste sich bei dem älteren Herren auch noch bedanken. Keine Ahnung was das sollte. Vorallem weil ich ja die Maske auf hatte.

Warum hab ich den Typ immer noch im Kopf? Will der Typ sich nur vor sich selber rechtfertigen und holt sich ein runter wenn er denkt, dass er auch noch zuspruch bekommt? Was für eine verkehrte Welt. Bin ich wirklich schon so alt, dass ich in dieser Zeit nicht leben möchte? Müssen andere mein Leben mir vorschreiben? Ich geh schon sehr selten vor die Tür, weil mir es da draussen kein Spass mehr macht. Kommen die Zeiten mal wieder, wo wir ein Familienausflug zum Einkaufen gemacht haben? Einmal pro Woche ging es mit Kindern und uns zum Netto. Jeder hat sein Lieblingszeug gehabt und geschaut was er gerne die nächste Woche essen möchte. Vorbei die Zeit. Ist nicht mehr gewünscht. Ok dann kann ich auch die Lokalen Geschäfte nicht mehr unterstützen und bestelle eben im Internet. Da bekomme ich alles. Kein Ausflug mit Familie mehr, keine Spass beim Einkaufen, keine Ideen und neue Sachen finden. Gut, mein Leben wird weiter eingeschränkt und vorgeschrieben.

Zur Zeit bauen wir ganz viel. Pension ist gerade nicht so toll ausgelastet (kein Wunder bei Corona), ohne Arbeit kann und will ich nicht und der Winter kommt bestimmt. Also das Appartment “Ilse” streichen, Fliesen neu, WC reparieren. Dazu Fensterladen streichen, Garten aufräumen, Möbel Winterfest verstauen, Weihnachtsgeschenke aus Holz bauen, Weihnachtsdeko im 3D Drucker basteln, und so weiter. Viel Arbeit von um 8:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr. Klar kommt auch noch die Pensionen sauber machen und die ganzen immer wiederkehrenden arbeiten. Macht mir aber Spass, vorallem wenn noch mehr Leute auf dem Hof sind und man gerne mal quatschen kann.

So blöd kann also mein Leben nicht sein. Ich empfinde es ja auch als toll.

Wären da nicht die ganzen Gedanken die im Kopf rum schwirren. Sind es Existenz Ängste? Nö definitiv nicht. Möchte ich mich mit Leuten befassen, die mir nicht gut tun? Nö, auf gar keine Fall. Leider muss ich es aber. z.B. mit mein Erzeuger. Ein wiederlicher Mann. Als Kind habe ich ja immer gedacht und das liegt ja auch in der Natur des Menschen, dass “Mama und Papa” immer gut zum Sohn sein müssen. Später kamen Zweifel. Angefangen hat es in tiefsten “Ostzeiten”, die Eltern haben sich nicht mehr verstanden und die “Mama” wollte mit allen Mitteln verhindern, das es die Kinder mitbekommen, Also lebt man (wie sagte die Oma immer) wie Bruder und Schwester zusammen bis es nicht mehr geht. Na irgendwann geht es eben nicht mehr und der eine “fickt” mit jemand anderes und behauptet das es ja der andere auch macht. Was auch immer da stimmt? Wir waren ja die Kinder und die mussten aus allem raus gehalten werden. Aber wie überall, es geht eben nicht mehr, Trennung, zumindest vom Bett. Einer zieht inerhalb der Wohnung in ein anderes Zimmer. Gut so, besorge Dir schnell eine Wohnung und lebe Dein neues Leben. Nein Pustekuchen. Und wir können es ja nochmal probieren, aber wie kommt man wieder an die Frau ran? Na ganz einfach: über die Kinder. Dafür musste ich her halten. Da denkt der sich, als gelernter “elektrischer Wartungsmechaniker”: täusche ich ein Selbstmord durch Strom vor. Ich weiss ja das mein Sohn abends immer zum Gute Nacht sagen ins Zimmer kommt. Manipuliere ich die Steckdose, lege ich mich auf den Boden, steck 2 Stricknadeln in die nicht funktionierende Dose und lege meine Finger drauf. Ich bin natürlich zu Feige es auszuführen, könnte ja weh tun. Perfekter Plan für Ihn um seine noch Ehefrau zurück zu bekommen. An die Schlaflosen Nächte seines Sohnes hat er nicht gedacht und hat Ihn auch nicht interessiert. Ja eben ein Scheiss Typ. Gehalten hat die Ehe dann aber nicht mehr lange. Mauerfall kam und er mit seiner noch Ehefrau mussten weg. Die weite Welt kennen lernen und von seinen Eltern, bzw. nur noch ein Elternteil weit weg zu sein. Gut für mich, ich wollte nicht weg. Potsdam war schön für mich. Also ab zur Oma und eine Wohnung in dem Haus bezogen. War nicht leicht ohne Eltern, nur mit der Oma, die auch erst ein Jahr vorher Ihren Mann verlor. Generationen Unterschied. Später erzählte die Oma oft, das der Opa auch durch die Bosheit seines Sohnes daran kaputt gegangen ist. Die Oma musste dem Opa am Sterbebett schwören, dass der einzige Sohn nichts Erben sollte. Schon etwas traurig wenn man so drüber nachdenkt. Na ja auf jedenfall sollte an dem übel wie es jetzt ist, wohl nicht ich daran Schuld sein. Er war immer schon so.

Warum ich über den schreibe? Weil er in meine Gedanken ist, mit der oben für mich gestellten Frage nach den Existenzängsten! Die Oma hat natürlich nicht Ihr Wort gehalten und hat “Ihren einzigen Sohn” die hälfte Ihres Hauses vermacht. Die andere Hälfte an mich verkauft, weil sie angst hatte, dass sie aus Ihren Haus ausziehen muss wenn jemand es verkaufen will. So steht es auch im Notar Vertrag. War ja klar das dass nicht gut ausgehen kann bei einen Sohn der einfach nur scheisse ist. Ging aber doch gut aus für die Oma, bzw. die Mutter. Sie muss sich darum nun nicht mehr kümmern. Aber es war natürlich klar, dass der Geldgeile und immer ich orientierte Mensch alles daran setzt soviel Geld zu scheffeln wie es nur geht. Er ging ja früher schon öfter über Leichen. Die passende Frau (hmm, ich sag mal Frau, aber genau kann ich das Geschlecht nicht bestimmen) hat er auch gefunden. Sie kann Ihn noch richtig toll gegen sein eigenes Fleich und Blut auf pieksen. Egal. Soll er doch “glücklich” werden. Kann er bei so viel boshaftigkeit sowieso nicht. Ich wünsche wirklich niemanden etwas schlimmes, aber der verdient das grösste Leid was es gibt. Was immer das für Ihn sein wird.

War ja klar, seine Mutter stirbt und er will alles zu Geld machen, also auch das was seiner Mutter ihr Leben lang am Herzen lag. Das Haus. Das Haus das er mit ca. 25 Jahren verlassen hat, das Haus wo er kein einzigen Cent rein gesteckt hat, im Gegenteil, seine Mutter hat sich im Haus neben Ihrer Rente ein zusätzliches Einkommen schaffen müssen um den “Sohn” angeblicht aus den Schulden zu helfen, sagt er zumindest. In der Wirklichkeit hat er das Geld genommen und hat es im leichten Gewerbe ausgegeben. Betrüger!

Nun werden wir sehen was da kommt, wenn ich aus mein Haus raus muss, dann ist das nicht schlimm, weil die Oma wusste was der Sohn für ein hinterhältiger ist. Sie wollte auch mal hinterlistig sein. Ist Ihr auch über Ihren Tod gelungen.

Ich werde keine “Heimat” verlieren. Schauen wir mal wie das Leben so weiter spielt. Wenn alles so klappt, wie der Lauf der Zeit es vor sieht, dann werden viele Leute auf sein Grab tanzen. Bis dahin soll er aber auf Erden noch qualen erleiden. Genau so stellt man sich ein Vater vor. NICHT.

Jetzt wird es langsam hell und die arbeit beginnt. Fensterladen streichen, Fliesen legen, Hof weiter einräumen, Pension machen. Ich weiss es wird ein toller Tag. Ich habe meine Familie um mich herum und das tut mir gut.

Lebensgeschichte? Nein, auf keinen Fall. Einfach nur Träume und Gedanken aus der Nacht. Ich bilde es mir nicht nur ein, sondern ich habe ein tolles Leben. Dank meiner Familie und die die in den letzten Jahren zur Famile dazu gekommen sin.

Jetzt ein Kaffee. Mal schauen wann der nächste Teil raus kommt.